37. piznet-Jahrestagung
Patent- und Markenzentrum der WTSH, Kiel
Zusammenfassung
15 Patentinformationszentren. Die neutrale, regionale erste Anlaufstelle für Mittelstand, Startups und Hochschulen – Lotsen zum passenden nächsten Schritt und eine Stimme für Innovationsschutz in der Region.
Die Bezugszeichen 1 bis 4 führen zu den vier Phasen von der Erfindung zur Innovation.
Von der Erfindung zur Innovation – vier Phasen, in denen die Patentinformationszentren Sie begleiten.
[0001] Wer eine Idee hat, steht am Anfang eines Weges in vier Abschnitten: Erfindung erkennen, Potenzial bewerten, Rechte sichern, Werte schaffen. Fig. 3 zeigt diesen Weg als Ablauf. Fig. 1 zeigt ihn als Bauteile – denn am Anfang jeder Innovation steht eine zündende Idee.
[0002] Auf diesem Weg begleiten die 15 Patentinformationszentren (PIZ) Sie: neutral, in Ihrer Region und als Lotsen zum passenden nächsten Schritt. Ihr Anteil an der Arbeit ist am Anfang am größten. Je dichter die Schraffur in Fig. 3, desto größer der Anteil der PIZ.
[0007] Die PIZ beraten neutral und unabhängig – keine Rechtsberatung im Sinne des RDG.
15 Zentren, in jedem Land mindestens eines. Geben Sie Ihre Postleitzahl ein oder wählen Sie eine Leistung.
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Das Deutsche Patent- und Markenamt ist Kooperationspartner der PIZ, kein Mitglied.
piznet bringt sich in die Nationale IP-Strategie ein und vertritt die Patentinformationszentren gegenüber Bund, Ländern und Partnern. Unsere vier Ziele, formuliert, wie es sich für eine Patentschrift gehört.
Anspruch 1: Netz regionaler Patentinformationszentren für die Erstberatung zum Innovationsschutz, dadurch gekennzeichnet, dass die Beratung neutral und in der Nähe der Ratsuchenden erfolgt – als IP-Vordiagnose, Recherche und Lotsenfunktion zu DPMA, Patentanwaltschaft, Transferstelle und Förderung wie WIPANO oder IP-Scan –, und dass sie verlässlich öffentlich grundfinanziert wird, weil es für diese Sensibilisierung keinen Markt gibt.
Ziel 1 · Schutzrechte brauchen Nähe
Anspruch 2: Netz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass geistiges Eigentum in die Curricula von Studium und Lehre aufgenommen wird – zuerst in den MINT-Fächern, auf Grundlage des IP Education Framework des Europäischen Patentamts und mit den Patentinformationszentren als Lehrpartner.
Ziel 2 · IP-Kompetenz in Studium und Lehre
Anspruch 3: Netz nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Patentinformationszentren als regionale Zugangs- und Lotsenebene der Nationalen IP-Strategie gesichert werden, abgestimmt zwischen Bund und Ländern, und wobei es dafür keiner neuen Strukturen bedarf, weil das Netz bereits besteht.
Ziel 3 · Regionale Zugangsebene der Nationalen IP-Strategie
Anspruch 4: Netz nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Kooperation mit dem Deutschen Patent- und Markenamt, die auf der Kooperationsvereinbarung und § 26a PatG beruht, durch klare Rollen, gemeinsame Qualitätsstandards wie den piznet-Recherchestandard und verlässliche Ressourcen zukunftsfest gemacht wird.
Ziel 4 · Kooperation mit dem DPMA zukunftsfest machen
Im Dialog: Stakeholder-Dialog Nationale IP-Strategie
Die Zusammenarbeit der PIZ mit dem Deutschen Patent- und Markenamt beruht auf der Kooperationsvereinbarung und § 26a PatG.
Die PIZ sind Teil des PATLIB-Netzwerks des Europäischen Patentamts und als PATLIB-Zentren zertifiziert.
| Patentinformationszentren | 15 |
|---|---|
| DPMA-Annahmestellen | 8 |
| Normen-Infopoints | 6 |
| MIPEF-Hochschulen, 7 davon mit PIZ | 16 |
| gegründet | 1992 |
Die Patentinformationszentren arbeiten mit diesen Partnern zusammen.
Deutsches Patent- und Markenamt
Europäisches Patentamt
Deutsche Patentanwaltskammer
VPP – Vereinigung von Fachleuten des Gewerblichen RechtsschutzesFördermitglieder erhalten Zugang zum gesamten PIZ-Netzwerk, nehmen an Jahrestagungen und Community Calls teil, werden zum Forum eingeladen und auf dieser Website verlinkt.
Füllen Sie den Aufnahmeantrag aus und senden Sie ihn an info@piznet.de.
Patent- und Markenzentrum der WTSH, Kiel
jeden Freitag, 9:30 Uhr, online
Der wöchentliche Austausch der PIZ in der piznet-Community.
Sie möchten mit dem Netzwerk sprechen – zur Nationalen IP-Strategie, zur IP-Ausbildung an Hochschulen oder zur Rolle der PIZ in Ihrer Region?

Arne Krüger
Vorsitzender, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Patentinformationszentren e. V.